Das Leitbild einer „sozialräumlichen Mischung“ lässt sich bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. Damals hoffte man, durch die Steuerung hinsichtlich der Bevölkerungszusammensetzung in den einzelnen Stadtvierteln den befürchteten negativen Folgen der Präsenz der „Gastarbeiter“ beizukommen. Für alle Akteure galt jener Grundsatz, der später als das Konzept der „Münchner Mischung“ in die Stadtentwicklungsplanung eingehen sollte. Während diese Leitlinie bis heute im Wesentlichen unverändert blieb, hat die Art, wie diese seitens der politischen Akteure kommuniziert wird, deutliche Veränderungen erfahren.