Kein Alltag und keine Emanzipation im Stadtteil
Markige Worte der Politiker und die latente Hysterie der Berichterstattung jener Zeit verstellten den Blick auf eine ganz andere Wirklichkeit. Während eifrig darüber gebrütet wurde, wie der soziale Frieden im Stadtteil angesichts der Herausforderung/Belastung durch Migration weiter gewährleistet werden könnte, hatte sich in weiten Teilen der Stadtteil-Bevölkerung bereits ein völlig unaufgeregtes, alltägliches Neben- und Miteinander ergeben.